Blog 14/2017

Blog-14/2017

Die Woche war wie das Wetter - unbeständig. Der April macht echt was er will, kalt, windig, Hagel, massiver Schneefall und ein wenig Sonne. Entsprechend lief auch mein Training, Licht und Schatten wechselte sich ab, wobei der heutige Sonntag SEHR schattig war.

 

Aufgrund des Temperaturabsturzes habe ich die mir verhasste Rolle wieder aufgebaut. Zumindest Grundlageneinheiten sind doch sehr eintönig, selbst wenn nebenher ein Film oder Musik läuft. HIIT Einheiten sind mir da lieber. Kurz und knackig und du musst immer deine Werte im Auge behalten, sprich die Konzentration aufrechterhalten. Lionel Sanders z.b. Fährt fast alles auf der Rolle und versucht über VO2MAX Einheiten die Schwelle zu verschieben. Was im wohl auch ganz gut zu gelingen scheint. Auch andere Profis wie Daniela Ryf setzen zunehmend auf Indoortraining. Nachvollziehbar, denn dann stört kein Verkehr, keine rote Ampel und vor allem habe ich keine Leertretzeiten. Wer mal die Powermeterdaten einer Gruppenausfahrt im Grundlagenbereich analysiert, wird feststellen das rund 20% Leertretzeit oder Zuwenig intensiv getreten wird. Schade für die Zeit, gerade als Berufstätiger sollte man das Effizient gestalten.

 

Zurück zur Woche. Am Donnerstag gab es die erste kleinere Störung, da ich eine echt schlechte Nacht hatte und ich musste eine Einheit canceln. Ich erholte mich einigermaßen tagsüber und konnte abends dann die zweite Einheit des Tages absolvieren. Freitag und Samstag lief dann richtig super. Ich fühlte mich gut, es rollte beim laufen und es war ordentlich Druck auf dem Pedal. Sogar ein kleiner Test, den ich zwar nicht All out, aber zügig gefahren bin, stimmten mich optimistisch. Ein fettes Grinsen konnte ich mir nicht verkneifen und freute mich diebisch, dass es auf dem Rad vorwärts geht.

 

Heute dann der Super Gau. Wieder schlechte Nacht, Kopf- und Magenschmerzen, so dass ich die Beine hochlegte und erst den London Marathon und später Lüttich-Bastogne-Lüttich ansah. Blöd das Ganze, wenn rund ein Drittel des Umfangs der Woche in allen 3 Disziplinen wegfällt. Aber hilft alles nix, wenn der Körper Pause braucht, dann ist es eben so. Trotz aller Schwierigkeiten sehe ich mich auf einem guten Weg.

 

Ich wünsche euch allen eine schöne Woche, Alex

 

 

 

 

 

Hallo liebe Ostseeman Community,

 

mein Name ist Alexander Gajo, 40 Jahre alt und ich blogge für Euch meine Vorbereitung zu meiner Langdistanzpremiere beim Ostseeman 2017.

 

Triathlon betreibe ich erst seit 2012, bisher einige Sprint-, Olympische- und Mitteldistanzen. Zuvor habe ich schon intensiv Radrennsport betrieben und bin Lizenzrennen, mehrmals Tourtransalp und diverse Radmarathons gefahren. Ich lebe am Rande des Schwarzwaldes in Nagold, bin in der Radbranche tätig und bin über einen Trainingskollegen auf den Ostseeman aufmerksam geworden. Er hat mir wärmstens nahelegt hier meine Langdistanzpremiere zu feiern, da sowohl Strecke als auch die familiäre Atmosphäre vom Feinsten sind. Was ich in meiner Vorbereitung erlebe und wie es dazu kam Triathlet zu werden, was mich antreibt, erfahrt Ihr liebe Leser in meinem Blog zum Ostseeman 2017. Ich freue mich darauf.