Blog 11/2017

Blog-11/2017

Völlig kaputt melde ich mich am Ende dieser Woche. Wie angekündigt bin ich voll aus dem Training raus heute Halbmarathon bei Heilbronn gelaufen.

 

Unter der Woche lief es leider wieder nicht so prickelnd. Das Wetter war für Ende März Bombe, also wollte ich möglichst viel aufs Rad. Dienstag lief es gut, 1 h im angestrebten Langdistanztempo. Anschließend stand der erste Koppellauf dieses Jahr an, der richtig gut lief.

 

Doch schon am Folgetag hakte es. Nach 15 km hatte ich vorne platt. Also Ersatzschlauch raus und wechseln. Leider war ich zu doof und hatte mir einen Schlauch mit kurzem Ventil besorgt. Ergo war das Pumpen mehr als mühselig und ich bin auf Nummer Sicher gegangen und wieder heimgerollt. Beim Händler meines Vertrauens habe ich mir dann passenden Ersatz besorgt. Über solche Kleinigkeiten könnt ich mich zu Tode aufregen.

 

Donnerstag dann im Schwarzwald trainieren, nachdem auf der A8 mal wieder Megastau war. Also Rad auspacken und einen 6 km Anstieg, der schön rollt, mit dickem Gang. Soweit alles gut. Etwas ungewohnt war nur ohne Watt, Puls und Tempo zu fahren, da ich ja bisher nix am neuen Rad installiert habe. Abends beim Strava checken, ärgerte ich mich über die Umfänge in meinem Bekanntenkreis. Ich frag mich immer, wie machen die das, arbeiten die Nix?  Da werden munter lustig mittags Radfahrten zwischen 3-4 h abgerissen, oder morgens um 4:45. Für mich mit 40-50 h Wochen unvorstellbar. Wenn ich 2x im Jahr um 6:30 beim Schwimmtraining bin, bin ich happy. Ich brauche meinen Schlaf!

 

Freitags dann Entlastungstag. Geplant 3 km, tatsächlich 1,8. Ich hatte null Bock nach einigen schwierigen Kundengesprächen. Ganz anders sah dann der Samstag aus. Bei besten Bedingungen habe ich meine erste richtig lange Radeinheit runtergerissen. 150 km waren als Vorbelastung für den Halbmarathon sicher nicht ideal, aber es rollte einfach zu gut. Am Ende litt ich, ahnend was da so alles beim Ostseeman auf mich zukommt. Danach noch nen Marathon? Alter, Du hast schon was an der Waffel. Abends dann mit Ofengemüse die Speicher wieder aufgefüllt.

 

Wie schon erwähnt heute Halbmarathon. Auch noch ein hügeliger mit 260 hm. Angereist bin ich mit meinem Kumpel Julian Mutterer, Triathlonprofi, der das Ding auch souverän in 1:12 gewann. Mir ging es leider nicht so gut. Zwar habe ich es geschafft endlich mal nicht am Anfang zu überpacen - genützt hat es dennoch nix. Die Kilometerzeiten wurden immer schlechter, bei Km 7 vor dem ersten Anstieg ging dann auch die Muskulatur zu. Ich litt ziemlich heftig bis ins Ziel, verabschiedete mich unterwegs auch von allen Zeitzielen und wollte nur noch ankommen. Zeit war ok, für den Vortag. Auf der Heimfahrt unterhielten wir uns noch über Training. Mir wurde nochmals wärmstens nahegelegt mehr und regelmäßig Stabitraining zu machen. Wie haltet Ihr das liebe Leser? Regelmäßig oder auch eher "fällt mir schwer?"

 

bis nächste Woche, trainiert gut. Alex

 

 

 

 

 

Hallo liebe Ostseeman Community,

 

mein Name ist Alexander Gajo, 40 Jahre alt und ich blogge für Euch meine Vorbereitung zu meiner Langdistanzpremiere beim Ostseeman 2017.

 

Triathlon betreibe ich erst seit 2012, bisher einige Sprint-, Olympische- und Mitteldistanzen. Zuvor habe ich schon intensiv Radrennsport betrieben und bin Lizenzrennen, mehrmals Tourtransalp und diverse Radmarathons gefahren. Ich lebe am Rande des Schwarzwaldes in Nagold, bin in der Radbranche tätig und bin über einen Trainingskollegen auf den Ostseeman aufmerksam geworden. Er hat mir wärmstens nahelegt hier meine Langdistanzpremiere zu feiern, da sowohl Strecke als auch die familiäre Atmosphäre vom Feinsten sind. Was ich in meiner Vorbereitung erlebe und wie es dazu kam Triathlet zu werden, was mich antreibt, erfahrt Ihr liebe Leser in meinem Blog zum Ostseeman 2017. Ich freue mich darauf.