Blog 07/2017

Blog-07/2017

Eine Woche mit extremen Hochs und Tiefs. Vorweg, die angestrebten 15 h haben überhaupt nicht gepasst. Trotzdem gibt es positive Zeichen von Form, der Motor scheint anzuspringen.

 

Leider ist der Umzug doch deutlich zeitaufwändiger und intensiver als gedacht. Sicherlich auch mit meiner Unorganisiertheit begründet. Nächstes Mal großes Auto statt vieler, kleiner Fahrten. Der erste Trainingstag der Woche, Dienstag, fiel dann auch gleich aus. Zu platt vom Arbeitstag und dem Gerödel in der Wohnung. Ok, die folgenden Tage mit Zug auf der Kette, dann wird das schon, redete ich mir ein. Immer schön das schlechte Gewissen beruhigen.

 

Mittwoch war dann morgendliches Schwimmtraining angesagt, am Abend kurzes HIIT auf der Rolle. Lief soweit ok. Donnerstag folgte das erste Highlight der Woche. Ich kam spät von meinen Kundenbesuchen, wollte auf der Bahn laufen. Da es aber schon so spät war, bin ich mit leichtem Ärger im Bauch zu einem Tempolauf ab der Haustüre los. Einen Kilometer eingelaufen, dann hab ich aufs Gas gedrückt. Es fühlte sich fantastisch an. Schöner langer Schritt mit zunehmender Frequenz. Puls sah gut aus. Von Km 2-8 bin ich dann einen Schnitt von 4:05 gelaufen. Tat das gut, endlich tut sich was. Auch hinterher hatte ich kaum mehr muskuläre Probleme.

 

Am Freitag folgte das zweite Highlight. Am Abend bin ich nach dem letzten Kunden in Schwenningen ins Hallenbad. Bevor ich im Feierabendverkehr festsitze lieber die Einheit abspulen und Haken dran. Hab noch einen Bekannten getroffen, der sich ziemlich gewundert hat, wie ich jetzt in sein Hallenbad zum Trainieren komme. Ein bisschen Stress habe ich auf der Schnellschwimmerbahn wohl auch noch verursacht als ich beim Lagenschwimmen die 50 m Brust zu langsam war für die Mitschwimmer. Höflich wurde ich von der Bahn gebeten. Am Ende der 3 km Einheit standen noch 10x50 m mit Abgangszeit alle 60 Sekunden an. Die schwamm ich dann super durch, immer zwischen 44-48 Sekunden. Ich hab mich tierisch gefreut, vor nicht all zu langer Zeit war das noch undenkbar.

 

So wie es Hoch geht, geht's auch leider bei mir runter. In der Nacht auf Samstag ging mein Hals zu. Trotzdem bin ich morgens dann Nüchtern zum langen Lauf aufgebrochen. Pulswerte waren unauffällig. Mittags auf den Renner und für 2 h noch die milden, frühlingshaften Temperaturen genossen. Abends dann wieder Schränke aufbauen, Zeug verräumen und platt ins Bett.

 

Heute leider keine Besserung. Obwohl das Wetter besser war als angekündigt, habe ich das Training sausen lassen. Klar bin ich nun gefrustet, 5 h wollte ich heute fahren. Aber es hilft alles nix, lieber 1-2 Tage aussetzen, wie 2 Wochen platt abliegen. So ziehe ich dennoch ein positives Fazit, es geht vorwärts, wie die 2 Einheiten beweisen.

 

Wünsche euch eine tolle Woche. Trainiert gut - habe die Ehre, Alex

 

 

 

 

 

Hallo liebe Ostseeman Community,

 

mein Name ist Alexander Gajo, 40 Jahre alt und ich blogge für Euch meine Vorbereitung zu meiner Langdistanzpremiere beim Ostseeman 2017.

 

Triathlon betreibe ich erst seit 2012, bisher einige Sprint-, Olympische- und Mitteldistanzen. Zuvor habe ich schon intensiv Radrennsport betrieben und bin Lizenzrennen, mehrmals Tourtransalp und diverse Radmarathons gefahren. Ich lebe am Rande des Schwarzwaldes in Nagold, bin in der Radbranche tätig und bin über einen Trainingskollegen auf den Ostseeman aufmerksam geworden. Er hat mir wärmstens nahelegt hier meine Langdistanzpremiere zu feiern, da sowohl Strecke als auch die familiäre Atmosphäre vom Feinsten sind. Was ich in meiner Vorbereitung erlebe und wie es dazu kam Triathlet zu werden, was mich antreibt, erfahrt Ihr liebe Leser in meinem Blog zum Ostseeman 2017. Ich freue mich darauf.