Blog 01/2017

Blog-01/2017

Liebe Ostseeman Freunde,

ich freue mich euch zu meinem Blog willkommen zu heißen.

 

Meine Vorbereitung zum Ostseeman 2017 begann quasi letzten Sommer als ich bei einem meiner bisher sporadischen Besuche im örtlichen Freibad, auf die offenenen Stadtmeisterschaften über 50 m stieß. Ok dachte ich mir, da machst Du mal "just for fun" mit. Gesagt, getan, Vollgas geballert, Laktat geschmeckt, über die Zeit schweigen wir uns besser aus. Danach habe ich meinen ganzen Mut zusammen genommen und die Organisatoren der Schwimmabteilung des VfL Nagold angesprochen, ob es auf für so talentfreie Triathletenheinis wie mich eine Erwachsenenabteilung gibt. Die gab es. Schnell kamen wir ins Gespräch uns siehe da die meisten der Erwachsenen waren ebenfalls Triathleten. Ich habe mich dann für den nächsten Tag mit einem der Sportskameraden für eine 150 km Radtour verabredet, auf der ich sehr schnell viel vom Ostseeman erfuhr, auf den er sich vorbereite. "Geile Strecke, familiär, super Preis-Leistungsverhältnis." Ich wurde hellhörig. In den kommen Wochen begleitete ich Ihn noch auf die eine oder andere Tour, besuchte nach Zeitbedarf das Schwimmtraining um mal meine Technik unter die Lupe nehmen zu lassen und Anschluß zu knüpfen. Natürlich war ich gespannt auf seinen Bericht vom Wettkampf und wieder wurde mir wärmstens nahe gelegt, den Ostseeman 2017 doch ins Auge zu fassen.

 

Hm, war ich schon soweit das ich das Trainingspensum anpassen kann? Sollte ich mein Langdistanzdebüt dort geben? Meine Zielformulierung 2017 nahm im Spätsommer immer konkretere Formen an. Ich will zum Ostseeman. Leider war zeitgleich der Saisonhöhepunkt Ende August nicht mehr möglich. Da ich in Radbranche arbeite, drehte sich zu diesem Zeitpunkt alles nur noch um die Eurobike. Mein Körper und mein Kopf wollten nicht mehr, zu groß war der Streß kurz vor dem Wettkampf, einer Mitteldistanz die ich in einer bestimmten Zeit absolvieren wollte. Ergo ging ich dann etwas unfreiwillig in die Saisonpause.

 

Anfang Oktober habe ich umso motivierter das Training wieder aufgenommen, konnte bis auf eine kleine Sturzverletzung an der Hüfte weitestgehend mein Training, insbesondere das Schwimmen und das Training auf der Rolle gut absolvieren. Aber auch Straßenkilometer habe ich schon gesammelt, habe bis auf die letzten 2 Tage beim Rapha Festive 500 im Rahmen meiner Möglichkeiten alles gegeben. Einen ersten Lauftest unterzog ich mich beim Silvesterlauf in Tuttlingen. Bei Eiseskälte unter 0 Grad ging es auf die 10 km. Mein Motor läuft im Winter nicht rund, ich mag die Kälte nicht. Dennoch konnte ich mit einer guten 41er Zeit zufrieden 2016 beenden. Auch mein Gewicht ist diesen Winter nicht dem Jan Ullrich Syndrom unterworfen, auch wenn ich schon der Typ bin, der ernährungstechnisch im Winter die Fünfe gerade sein lässt (auch wenn ich nicht in Ullemanier das Nutellaglas in die Mikro stelle :-) ). Ich habe hier jedoch ein bißchen die Ernährung umgestellt, gerade auch weil ich im vergangenen Winter sehr oft erkältet war und die Vorbereitung massiv gestört wurde, was sich wie ein roter Faden die dann auch sehr wettkampfarme Saison gezogen hat. Ich sollte nun eher noch etwas Muskulatur aufbauen, allein um die Schwachstellen meiner Karosserie wie Knie und Rücken zu stärken. Mein Knie ist letztlich der Grund warum ich wieder beim Sport vor 15 Jahren gelandet bin. Was es damit auf sich hat, wie ich mit der Aussage "seien sie froh wenn sie halbwegs schmerzfrei wieder gehen können" angefangen habe und was mich dadurch motiviert, erfahrt in einem der kommenden Blogs.

 

Eine tolle Trainingswoche wünscht euch Alex

 

 

 

 

 

Hallo liebe Ostseeman Community,

 

mein Name ist Alexander Gajo, 40 Jahre alt und ich blogge für Euch meine Vorbereitung zu meiner Langdistanzpremiere beim Ostseeman 2017.

 

Triathlon betreibe ich erst seit 2012, bisher einige Sprint-, Olympische- und Mitteldistanzen. Zuvor habe ich schon intensiv Radrennsport betrieben und bin Lizenzrennen, mehrmals Tourtransalp und diverse Radmarathons gefahren. Ich lebe am Rande des Schwarzwaldes in Nagold, bin in der Radbranche tätig und bin über einen Trainingskollegen auf den Ostseeman aufmerksam geworden. Er hat mir wärmstens nahelegt hier meine Langdistanzpremiere zu feiern, da sowohl Strecke als auch die familiäre Atmosphäre vom Feinsten sind. Was ich in meiner Vorbereitung erlebe und wie es dazu kam Triathlet zu werden, was mich antreibt, erfahrt Ihr liebe Leser in meinem Blog zum Ostseeman 2017. Ich freue mich darauf.